Geschichte

Geschichtlich wird die Nordhauser Mühle als Wassermühlenbetrieb erstmals im Jahre 1825 genannt. In den 1960er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Mühlentätigkeit aufgrund der technischen Fortentwicklung eingestellt.

Die Nordhauser Mühle in 2. Generation

Im Jahre 1974 erwarb die Familie Ruth und Helmut Schlie die Nordhauser Mühle. Aufgrund der hervorragenden Wasserqualität des Mühlbaches wurde die Fischzucht Nordhauser Mühle gegründet. Damit entstand eine Aufzuchtstation für Forellen und Lachse.

Bereits in den 1980er Jahren wurde dann verstärkt an der Entwicklung und Vermarktung verzehrfertiger Produkte gearbeitet.
Anfangs wurden fast ausschließlich Forellen geräuchert, die später dann auch als Filet angeboten wurden.

Bedient wurde hier in den ersten Jahren zunächst der Großhandel sowie die damals populären Fischtheken im Lebensmitteleinzelhandel und vereinzelt auch die Gastronomie.

Später füllten auch Makrelen und Aale die Räucheröfen der Nordhauser Mühle. Aus den Fischauktionen in Bremerhaven wurde frischer Seefisch bezogen, der ebenfalls voll im Trend lag.

Ein Ausbau der Verarbeitung in den Mitte der 1990er Jahren war nötig und neue Räumlichkeiten wurden geschaffen.
Im Zuge der Erweiterung entstand auch der Hofladen zur Direktvermarktung, der bis heute den Trend der Endverbraucher aufgreift, und das Sortiment stetig erweitert.

1998 trat dann nach Beendigung seiner Ausbildung zum Fischwirt Sohn Timo Schlie mit in den elterlichen Betrieb ein und führt seither gemeinsam mit seinen Eltern den Betrieb.

Ab 2005 wurden Planungen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten der Fischzucht aufgenommen und schließlich 2008 umgesetzt. Gebaut wurde eine Kreislaufanlage nach aktuellem technischen Stand, in der seither Speise- und Lachsforellen produziert werden.

Seit 2017 unterstützt Melanie Schlie das Team in den Bereichen Verwaltung und Marketing.

In Kürze wird ein Büro-, Sanitär- und Aufenthaltsbereich für Mitarbeiter und Kunden in zentraler Lage auf dem Betriebsgelände entstehen.